Emotionaler Festakt anlässlich der Fahrzeugsegnung des neuen Rüstlöschfahrzeuges, Notstromanhängers und Feuewehrbootes sowie der Feuerwehrhaus-Neueröffnung.

Zu feiern gab es viel – war doch der Samstagabend der Abschluss einer sehr arbeitsintensiven Zeit, welche von zahlreichen Neuerungen geprägt war und nachhaltig die Sicherheit in der Stadtgemeinde erhöht hat.

Die große Anzahl der erschienen Ehrengäste unterstrich die Wertigkeit dieser Veranstaltung.

Bürgermeister Paul Mahr zeigte sich sichtlich zufrieden und auch stolz mit den Investitionen der letzten Monate, zum Erreichen der Schutzziele für die Einsatzkräfte wesentlich beigetragen zu haben. Der hauptberufliche Feuerwehrmann, das neu umgebaute Feuerwehrhaus, die ersatzbeschafften Fahrzeuge – alles Maßnahmen, welche letztendlich im „Jahr der Feuerwehr“ den Bürgern der Stadtgemeinde zu Gute kommen.

Dennoch warnte der anwesende Landesfeuerwehrkommandant im Zuge seiner Festansprache, dass das Feuerwehrwesen nicht zur „Selbstverständlichkeit“ werden darf und die Geräte und Ausrüstung auch bedient werden müsse. Der Faktor Mensch ist und bleibt nach wie vor der Wichtigste im System Feuerwehr. Neue Fahrzeuge sind „nur“ Werkzeuge, welche es den Männern und Frauen der Wehr vereinfachen ihren Dienst auszuüben.

Aber gerade diesen Part, nämlich den der Kameradschaft, hat Kommandant Thomas Fraungruber gut im Griff.

So wurde zum Beispiel der Alt-Gerätewart E-AW Johann Stoiber für sein Engagement rund um den Feuerwehrhaus-Umbau geehrt.

Selbiges wurde auch AW Alexander Koblmüller zuteil – dieser verbrachte unzählige unentgeltliche Stunden um parallel zum „normalen“ Dienstbetrieb im Bereich der Elektro- und Haustechnik das Gebäude auf Stand der Technik zu bringen.

Nahezu alle dieser Anschaffungen wären jedoch nicht möglich, gäbe es am Stadtamt nicht die starken Partner in Person von Holger Jungmeier und natürlich dem Bürgermeister Paul Mahr. Beide wurden ebenfalls durch den Landesbranddirektor Robert Mayer für ihr Wirken geehrt.

Nach dem Festakt und dem vorangegangenen Einmarsch der 17 Gastfeuerwehren, klang der Abend bei einem Dämmerschoppen zusammen mit dem Musikverein Marchtrenk gemütlich aus.